Wenn ein Carport aufgestellt werden soll, ist das nicht so einfach. Man muss als Bauherr schon seine Vorkehrungen treffen, dass das Ganze dann auch Hand und Fuß hat. Einfach ein Plätzchen auf dem Grundstück zu suchen, um dort das vielleicht im Internet bestellte Carport aufzustellen, ist nicht die wirklich beste Lösung. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Dauerbelastung des Bodens durch ein abgestelltes Fahrzeug seine Spuren hinterlassen kann. Außerdem ist es nicht gerade angenehm, wenn es längere Zeit regnet, durch aufgeweichte Erde gehen zu müssen, um das Auto erreichen zu können.

Nun stellen sich dem Bauherrn mehrere Möglichkeiten, aus denen er für den Boden unter dem Carport aussuchen kann. Da wäre zum einen eine Teerdecke, die man selbst aber kaum bewerkstelligen kann. Hierzu sollte der Auftrag an ein Bauunternehmen vergeben werden. Dann hat alles Hand und Fuß, ist der Untergrund richtig vorbereitet. Die Teerdecke, die ja nicht ganz billig ist, bleibt über Jahre stabil.

Eine weitere Option bieten zahlreiche Variationen von Pflastersteinen, die man bei richtiger Anleitung durchaus auch selbst verlegen könnte. Verbundpflaster ist an sich einfach zu legen. Allerdings muss auch hier ein Untergrund aus Kies und Sand vorbereitet werden. Das Pflaster wird gerüttelt, um sich festigen zu können. Vorher werden die Fugen mit feinem Sand ausgefüllt.

Ein einfacher Boden aus Kies würde sich auch eignen, um als Boden in einem Carport verwendet zu werden. Allerdings werden zum Beispiel Damen, die mit High Heels aus dem Auto steigen, wenig begeistert davon sein. Entscheidet man sich für den richtigen Bodenbelag im Carport, hat man jahrelang Freude an diesem Unterstand.